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Ein 23-jähriger Speedrider ist ums Leben gekommen.
Chamonix, Frankreich. Ein tödliches Wochenende im Mont-Blanc-Massiv: Ein 23-jähriger lokaler Speedrider kam am vergangenen Freitagnachmittag ums Leben, nachdem er unter tragischen Umständen an der Nordseite des Berges Aiguille du Midi verunglückt war, einem der bekanntesten und steilsten anspruchsvollen Orte in der Region Chamonix.
Das Ereignis nahm gegen 14:00 Uhr seinen Lauf. Die Freunde des jungen Mannes, die gemeinsam mit ihm in einer Gruppe unterwegs waren, erreichten sicher den zuvor vereinbarten Lande- und Treffpunkt im Tal, stellten jedoch fest, dass ihr Freund fehlte. Aus großer Sorge um sein Leben alarmierten die Freunde umgehend die französische Berggendarmerieeinheit von Chamonix (Chamonix PGHM).
Der Leichnam des Opfers wurde vom Gendarmeriehubschrauber Choucas 74 geborgen. Foto B.S.
Ein Rettungshubschrauber der örtlichen Polizei ("Choucas 74") wurde sofort gestartet, um die steilen Hänge abzusuchen. Nach Abschluss der Suche fanden die Rettungskräfte den Leichnam des jungen Mannes in der Mitte der Nordwand des Berges, in dem Bereich zwischen dem Gipfel und der mittleren Seilbahnstation (Plan de l'Aiguille), leblos vor.
Untersuchung der Unfallumstände: Laut Berichten der PGHM-Einheit in der französischen Presse hatte keiner seiner Freunde den Moment des Absturzes selbst gesehen, was eine eindeutige Feststellung der Todesursache erschwert. Die Polizei prüft derzeit mehrere Ermittlungsansätze.
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